Meditation zur Beruhigung

Meditation zur Beruhigung

Fit bleiben in Zeiten von Corona: Das kann klappen – auch zu Hause! Momentan müssen wir auf vieles, was Sport angeht, verzichten: Mannschaftssport betreiben oder ins Fitnessstudio gehen, ist nicht mehr drin. Doch sich auch in den eigenen vier Wänden einigermaßen fit zu halten, ist kein Problem! Wir verraten euch sieben Tipps, wie ihr eure Fitness auch daheim trainiert.

1. An die frische Luft

Die beste Nachricht: Wir müssen, solange wir alleine oder zu zweit bleiben, nicht ganz auf Bewegung an der frischen Luft verzichten. So können wir weiterhin spazieren gehen, joggen, Fahrrad fahren oder Inliner fahren. Eigentlich eine tolle Möglichkeit, um beispielsweise die verstaubten Inliner, die man schon ewig nicht mehr benutzt hat, hervorzuholen. Die Devise lautet also: Rausgehen! Solange wir das noch können, ist mal eine Runde an der frischen Luft zu sein die beste Option – sowohl für Körper als auch für den Geist.

Bewegung an der frischen Luft

Bewegung an der frischen Luft

2. Home-Workouts

Für den Muskelaufbau und auch für die allgemeine Fitness sind Home-Workouts unverzichtbar. Dazu braucht ihr nicht mal Geräte, sondern könnt ganz einfach mit eurem eigenen Körpergewicht arbeiten. Das einzige, das ihr braucht, ist eine Fitness- beziehungsweise Gymnastikmatte. Falls ihr aber keine habt, tut es auch ein Handtuch, das ihr auf einen Teppich legt. Falls ihr Inspiration für Sportübungen sucht und nicht genau wisst welche für ein effektives Home-Workout sinnvoll sind, könnt ihr auch einfach im Internet nach Videos suchen – die Auswahl ist riesig!

3. Treppen laufen

Klingt banal – ist aber äußerst effektiv! Treppensteigen ist der perfekte Kalorienkiller. Sofern ihr also in eurem Haus oder eurer Wohnung eine Treppe habt, nutzt sie unbedingt. Das Treppenhaus tut es natürlich auch. Beim Treppensteigen werden hauptsächlich die Muskulatur von Po, Oberschenkeln und Waden beansprucht. Es lohnt sich also!

4. Springseil springen

Eine ebenso effektive Fitnessübung, die mehrere Körperpartien beansprucht, ist das Springseil springen. Am besten macht man das in der Wohnung nur auf Socken – ansonsten wären die Mieter, die eventuell unter euch wohnen, alles andere als begeistert. Seilspringen ist das perfekte Training für den ganzen Körper. Es werden nicht nur die Beine, sondern auch der Oberkörper gefordert: Die kreisförmige Drehung beansprucht Arme, Schultern und sogar die Brustmuskeln.

Super effektiv: Springseil springen

Super effektiv: Springseil springen

5. Yoga

Die Verbindung: Beim Yoga sollen durch gezielte körperliche Übungen Körper, Geist und Seele miteinander verbunden werden. Gerade in dieser momentan doch sehr verunsichernden und aufregenden Zeit bietet Yoga eine gute Alternative, um mal völlig abzuschalten und sich auf sich selbst zu besinnen, um auch den Geist fit zu halten. Die Konzentration und der Gleichgewichtssinn werden gestärkt, sodass mit Yoga sogar häufig Angstzustände und Stress bekämpft werden können. Für Yoga-Anfänger gibt es genügend Ratgeber, Videos und auch Apps, die einen langsam in die Yoga-Praxis einführen. Wieso es nicht einfach mal ausprobieren? Zeit dafür ist jetzt genug vorhanden!

6. Meditation

Atemübungen, Meditation und Entspannung gehen häufig auch im Yoga einher. Aber im Vergleich zum Yoga stehen bei der Meditation hauptsächlich der Atem und die Entspannung im Vordergrund. Meditation ist der Ausgleich zum Alltag: Man besinnt sich, man beruhigt sich, Stress wird reduziert. Bei der Meditation wird eine stabile, geerdete Haltung angenommen, bei dem zuerst der Körper und dann auch der Geist zu Ruhe kommen. Die ersten Schritte sind ganz einfach auch für Unerfahrene zu machen:

1. alles was stören kann, wird abgeschaltet
2. Timer einstellen, beispielsweise auf 10 Minuten
3. eine gemütliche Position finden (entweder im Liegen oder im geraden Sitz)
4. Augen schließen
5. langsames Ein-und Ausatmen
6. die Konzentration liegt auf der Atmung

Im Fokus steht immer der Atem. Er wird stets beobachtet. Wenn die Gedanken mal abdriften, ist es wichtig, immer wieder zur Atmung zurückzukehren. Keine Sorge – anfangs werden eure Gedanken häufig abdriften, vielleicht wird euch sogar langweilig, aber das ist normal. Im Vordergrund steht dann immer wieder die erneute Konzentration auf die Atmung. Ihr werdet sehen – je öfter ihr das macht, desto leichter wird euch die Konzentration auf den Atem nach und nach fallen!

7. Kein Essen gegen Langeweile

Essen aus Langeweile – das kennt wahrscheinlich so gut wie jeder! Gerade jetzt, wenn wir überwiegend zu Hause sind und möglicherweise nichts wirklich mit uns anzufangen wissen, ist Essen aus Langeweile gefährlich. Wer möchte schon mit deutlich mehr Kilos nach der Corona-Zeit wieder ins öffentliche Leben zurückkehren? Hierbei ist es also einfach wichtig: Esst nach wie vor nur dann, wenn ihr wirklich Hunger habt! Gegen einen kleinen Snack, vielleicht sogar einen ungesunden Snack zwischendurch, ist ab und zu natürlich nichts einzuwenden, aber eben nicht immer.

Ausgewogenheit muss sein

Auch in den eigenen vier Wänden gibt es also genügend Möglichkeiten sich fit zu halten – sowohl den Körper als auch den Geist. Sofern wir allerdings immernoch die Möglichkeit haben, uns an der frischen Luft zu bewegen, sei es für einen Spaziergang oder für die Joggingrunde, sollten wir das unbedingt machen! Gerade bei Sonnenschein können wir draußen etwas Vitamin D tanken – eine wohltuende Abwechslung zum zu Hause sein. Ansonsten gilt: Eine Ausgewogenheit zwischen gesunder Ernährung und sportlichen oder auch meditiativen Einheiten zu Hause ist wichtig.